Sub-Saharan Cotton Initiative

© GIZ / Ursula Meissner

Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation möchte einen Beitrag zu nachhaltigen Baumwoll- und Textillieferketten in Subsahara-Afrika leisten? Sie wollen gemeinsam mit lokalen Partnern Ihr Projekt mit Unterstützung der GIZ planen und umsetzen? Reichen Sie jetzt Ihr Konzept für die Sub-Saharan Cotton Initiative bis zum 3. Mai 2021 ein.

 

Die Bewerbungsfrist ist leider abgelaufen.

Für weitere Informationen laden Sie sich den Call for Proposals (hier herunterladen) herunter, der alle wichtigen Fakten rund um die Sub-Saharan Cotton Initiative zusammenfasst.

 

Kontaktieren Sie uns unter cotton-initiative@giz.de

Sub-Saharan Cotton Initiative

Lieferketten sind global – ein T-Shirt reist vom Anbau der Baumwolle bis zum Endprodukt um die Welt, bis es beim Verbraucher ankommt. Dabei entsteht ein ökologischer und sozialer Fußabdruck bei Produktion, Herstellung und Transport. Mehr Transparenz entlang der Lieferketten sowie eine gerechtere Verteilung der Wertschöpfung lassen sich nur erreichen, wenn international handelnde Unternehmen, globale Zwischenhändler, Rohstofflieferanten, internationale Standardisierungsorganisationen und lokale Partner an einem Strang ziehen.

 

Der Baumwollsektor vom Feld bis zur Entkörnung trägt zum Lebensunterhalt von mehr als 40 Millionen Menschen in Afrika bei. Die Produktivität in Subsahara-Afrika ist nach wie vor gering und erreicht nur 50 % des weltweiten Durchschnittsertrags. Mehr als 90 % der afrikanischen Baumwolle wird als Rohstoff exportiert. Die Verarbeitung der Baumwolle zu Textilien, und damit der größte Teil der Wertschöpfung, geschieht anderswo. Es ist ein großes Potenzial vorhanden, um die Produktivität nachhaltig zu fördern und die lokale Wertschöpfung zu stärken, mit dem Ziel, Einkommen zu steigern und Arbeitsplätze zu schaffen.

 

Angestoßen von konsumbewussten Verbrauchern gibt es eine wachsende Nachfrage nach nachhaltig und vor allem ökologisch produzierter Baumwolle. Globale Krisen wie die COVID-19-Pandemie haben einmal mehr die Notwendigkeit resilienter Lieferketten bewiesen. Für Marken und Einzelhändler ist es hilfreich, sich für neue Beschaffungsmärkte zu engagieren und innovative und langfristige Lösungen zu fördern, um die Versorgung mit nachhaltiger Baumwolle, einschließlich Bio-Baumwolle, zu sichern und zuverlässige Netzwerke und funktionierende Lieferketten in den Partnerländern aufzubauen. Dies trägt auch dazu bei, mehr Transparenz für das Risikomanagement und das Marketing zu schaffen.

 

Weitere Informationen zum Call for Proposals finden Sie unten.

 

Die Sub-Saharan Cotton Initiative wird vom Globalvorhaben "Nachhaltigkeit und Wertschöpfung in Agrarlieferketten" (GVAgriChains) durchgeführt und ist Teil der Sonderinitiative "EINE WELT ohne Hunger" (SEWOH). Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert das Programm die Nachhaltigkeit ausgewählter Agrarlieferketten. Klicken Sie auf Mehr Nachhaltigkeit in globalen Agrarlieferketten erreichen (giz.de) für weitere Informationen.

Der Call for Proposals

Die Sub-Saharan Cotton Initiative ist ein Wettbewerb für formelle oder informelle Kooperationen oder andere Konsortien, unabhängig davon, ob sie bereits gegründet wurden oder sich in Vorbereitung befinden (im Folgenden gemeinsam bezeichnet als „Konsortien“), zwischen

 

(I) einem oder mehreren Internationalen Unternehmen*,

(ii) einer oder mehreren Lokalen Organisationen* in Partnerländern und

(iii) optional einer oder mehreren Internationalen Vereinigungen*.

 

* Für eine genauere Erklärung siehe "Wer kann sich bewerben".

 

Ziel ist es, die Baumwoll-Lieferketten in Subsahara-Afrika sozialer, ökologisch nachhaltiger und wirtschaftlich tragfähiger zu gestalten – vom kleinbäuerlichen Anbau bis zur internationalen Vermarktung der Baumwolle oder der lokalen Weiterverarbeitung. Wir laden Konsortien ein, sich mit ihren Projektkonzepten zu bewerben, die den nachfolgend aufgeführten Kriterien entsprechen. Ein Vollantrag ist noch nicht erforderlich!

Es können mehrere Gewinnerkonsortien ausgewählt werden. Die ausgewählten Konsortien sind für die Durchführung der vorgeschlagenen Aktivitäten auf der Grundlage (i) einer zwischen der GIZ und dem jeweiligen Konsortium abzuschließenden Kooperationsvereinbarung, (ii) eines mit der/den Lokalen Organisation(en) abzuschließenden Zuwendungsvertrags und/oder (iii) eines mit der/den Internationalen Vereinigung(en) abzuschließenden Zuwendungsvertrags verantwortlich.

Themenbereiche

Alle Projekte müssen zu mindestens einem der folgenden Themenbereiche beitragen:

Mehr Informationen zu den Themenbereichen

A. Nachhaltige Produktionsmethoden

Konventionelle Methoden des Baumwollanbaus sind oft mit unökologischen landwirtschaftlichen Praktiken wie dem Einsatz großer Mengen an Pestiziden verbunden, was zu einer Verschlechterung der Bodenqualität und einer Verringerung der Agro-Biodiversität führt. Wie können nachhaltige Produktionsmethoden, einschließlich ökologischer Anbau, diese negativen Auswirkungen abmildern und zu mehr sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit beitragen, z. B. in Form von neuen Beschäftigungsmöglichkeiten, besseren Einkommen und verbesserten Arbeitsbedingungen? Mögliche Ansätze sind beispielsweise gute landwirtschaftliche Praktiken und integrierter Pflanzenschutz, unterstützt durch einen besseren Zugang zu Wissen wie grundlegender unternehmerischer Fähigkeiten.

B. Verbessertes Saatgut

Die Züchtung und das Management von hochwertigem Saatgut für die Baumwollproduktion wurden in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt. Daraus ergibt sich ein dringender Bedarf an besserem und angepasstem Saatgut für eine nachhaltige Baumwollproduktion, um den Faserertrag zu erhöhen und zu stabilisieren. Mögliche Ansätze konzentrieren sich auf offen bestäubtes, nicht hybrides Saatgut unter Anwendung eines Züchtungs- und Saatgutvermehrungsprogramms durch die Bäuerinnen und Bauern selbst.

C. Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel

Der Klimawandel wirkt sich zunehmend negativ auf die kleinbäuerliche Baumwollproduktion und besonders auf arme ländliche Haushalte aus. Wie kann die Resilienz von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern gestärkt werden, um die Baumwollproduktion aufrechtzuerhalten und die Lebensgrundlagen auf dem Land zu stärken? Mögliche Ansätze sind Diversifizierung des Anbaus, Wetter-Frühwarnsysteme und Klimaausfallversicherungen.

D. Lokale Verarbeitung

Die Steigerung der lokalen Wertschöpfung durch die Verarbeitung vor Ort kann zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Armutsbekämpfung beitragen und die Volkswirtschaften stärken. Die lokale Weiterverarbeitung kann im handwerklichen Bereich, aber auch durch industrielle Fertigung von Stoffen und Textilien für den Export erfolgen. Dies setzt voraus, dass die Baumwollqualität internationalen Standards entspricht und die notwendigen technologischen, betriebswirtschaftlichen und kaufmännischen Kenntnisse auf lokaler Ebene vorhanden sind.

E. Digitale Rückverfolgbarkeit

Die Herkunft der Baumwolle und die Bedingungen, unter denen sie angebaut wird, sind oft unklar. Mit den bevorstehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Sorgfaltspflicht in der Lieferkette gewinnt die Rückverfolgbarkeit von nachhaltig produzierter Baumwolle immer mehr an Bedeutung. Herkömmliche Massenbilanzsysteme werden der steigenden Nachfrage nach mehr Transparenz oft nicht gerecht. Auf der anderen Seite ermöglichen physische Rückverfolgungsmethoden die Rückverfolgung der Baumwolle vom Einzelhändler bis zur Ursprungsregion. Es ist wichtig, dass afrikanische Kleinbäuerinnen und Kleinbauern ihre Marktanteile durch Rückverfolgbarkeitsoptionen erhöhen können, die ihren Bedürfnissen und denen der Einzelhändler entsprechen.

F. Einkauf von nachhaltiger afrikanischer Baumwolle

Afrikanische Baumwolle hat in der Regel eine gute Qualität und wird aufgrund des überwiegenden Regenfeldanbaus bereits unter relativ nachhaltigen Bedingungen produziert. Für Unternehmen in der Bekleidungs- und Textilbranche birgt afrikanische Baumwolle ein erhebliches Potenzial, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Verbesserte Unterstützung für Lieferkettenverbindungen und Marktzugang, Beschaffungsallianzen und langfristige Verträge haben das Potenzial, afrikanische Baumwolle international zu fördern und die lokale Wirtschaft zu unterstützen.

Geografischer Schwerpunkt

Aus den Projektkonzepten muss hervorgehen, in welchem Partnerland oder welchen Partnerländern die Aktivitäten durchgeführt werden sollen. Wir begrüßen sowohl die Implementierung in mehreren Partnerländern als auch regionale Ansätze, die sich über mehrere Partnerländer erstrecken.

Die Zielländer müssen zu den BMZ-Partnerländern in Subsahara-Afrika gehören, wie sie in der BMZ-Reformstrategie festgelegt sind.

Erwartete Wirkungen

Alle Projekte müssen zu mindestens einem der nachfolgend aufgeführten Indikatoren beitragen. Die Bewerber müssen angeben, zu welchem/welchen Indikator(en) das Projekt beitragen wird. Bitte geben Sie auch den/die geschätzten Zielwert(e) für den/die Indikator(en) an, zu dem/denen das Projekt beiträgt.

Mehr Informationen zu den erwarteten Wirkungen

(1) Farmeinkommen: Anzahl der unterstützten Farmen, die nachhaltige Baumwolle produzieren und deren durchschnittliches Einkommen gestiegen ist.

Bitte geben Sie die angestrebte Anzahl der Farmen und die erwartete Einkommenssteigerung (in %) an.

 

(2) Beschäftigungssituation: Anzahl der Personen (einschließlich junger Erwachsener und Frauen), die an nachhaltiger Baumwoll- und Textillieferketten beteiligt sind (z. B. Produzent*innen, Personen, die in der Weiterverarbeitung tätig sind, oder Lieferant*innen von Betriebsmitteln) und die bestätigen, dass sich ihre Beschäftigungssituation verbessert hat.

„Verbesserte Beschäftigungssituation“ umfasst: a. Bessere Arbeitsbedingungen; b. Zusätzliche Arbeitsplätze; c. Mehr Arbeitsstunden (im Fall von Unterbeschäftigung) und/oder d. Höheres Einkommen.

Bitte geben Sie die angestrebte Anzahl von Personen an, die ihre Beschäftigungssituation in mindestens einer Kategorie (a-d) verbessert haben, einschließlich der geschätzten Prozentsätze von jungen Erwachsenen und Frauen.

 

(3) Erträge pro Hektar: Anzahl der Produzent*innen, die ihre Erträge (kg/ha) an nachhaltig angebauter Baumwolle gesteigert haben.

Bitte geben Sie die angestrebte Anzahl der Produzent*innen und die geschätzte Ertragssteigerung (in %) an.

 

(4) Anbaufläche: Zusätzliche Hektar Anbaufläche, auf dem Baumwolle gemäß international anerkannten Nachhaltigkeitsstandards, nachhaltigen Anbaumethoden oder nationalen Empfehlungsrahmen angebaut wird.

Bitte geben Sie die angestrebte Vergrößerung der Anbaufläche (in ha) an.

 

(5) Stärkung von Kapazitäten: Anzahl der Personen (einschließlich junger Erwachsener und Frauen), die an nachhaltigen Baumwoll- und Textillieferketten beteiligt sind (Bäuerinnen/Bauern, Arbeiter*innen, Unternehmer*innen usw.), deren Kapazitäten zur Steigerung von Nachhaltigkeit und Wertschöpfung gestärkt wurden.

Bitte geben Sie die Anzahl der Personen an, einschließlich des Prozentsatzes junger Erwachsener und Frauen, die von den erweiterten Kompetenzen profitiert haben.

 

(6) Einkauf: Anzahl der Unternehmen der globalen Lieferkette („internationale Unternehmen“), die ihre Abnahmemenge von nachhaltiger afrikanischer Baumwolle erhöhen.

Bitte geben Sie die angestrebte Anzahl der Unternehmen an, die ihre Abnahmemengen erhöht haben, sowie die geschätzte Erhöhung der Menge (in Tonnen).

Wer kann sich bewerben?

Projektkonzepte von Konsortien – oder Konsortien in Vorbereitung –, die die folgenden Kriterien erfüllen, sind zur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt:

Kriterien für Konsortien
  • Ein Konsortium besteht aus mindestens zwei Konsortialpartnern
  • Mindestens einer der Konsortialpartner ist ein Internationales Unternehmen
  • Mindestens einer der Konsortialpartner ist eine Lokale Organisation
  • Optional können ein oder mehrere Internationale Vereinigungen als weitere Konsortialpartner teilnehmen
  • Das Konsortium muss nicht durch einen Vertrag formalisiert sein (beispielsweise durch Joint-Venture-Vertrag oder Konsortialvertrag)
  • Internationale Unternehmen oder Internationale Vereinigungen können sich auch dann bewerben, wenn ihr Konsortium noch nicht vollständig ist („Konsortien in Vorbereitung“). Es wird die Möglichkeit angeboten, Konsortialpartner über die Matching-Plattform Leverist zu finden. Lokale Organisationen können sich nur in Verbindung mit einem Internationalen Unternehmen oder einer Internationalen Vereinigung bewerben.
Kriterien für die Einstufung als „Internationales Unternehmen“
  • Jedes kommerzielle Unternehmen, jede kommerzielle Partnerschaft oder andere Organisation mit Sitz in der EU oder einem anderen Land, das nicht in der OECD DAC-Länderliste der ODA-Empfänger aufgeführt ist
  • Aktiv im Handel, in der Verarbeitung und/oder Beschaffung von Baumwolle oder Baumwollprodukten
  • Mindestens zwei geprüfte Jahresabschlüsse vorhanden
  • Mindestens EUR 1.000.000 Jahresumsatz
  • Mindestens acht Mitarbeiter
  • Ausreichende finanzielle Stabilität und Liquidität, um den erforderlichen Eigenbeitrag zu leisten.
Kriterien für die Einstufung als „Lokale Organisation“
  • Jedes Unternehmen, jede Partnerschaft, Vereinigung, Genossenschaft, Stiftung, Organisation, Forschungseinrichtung oder NGO
  • Hauptsitz oder wesentlicher Teil der Aktivitäten in einem oder mehreren Partnerländern.
Kriterien für die Einstufung als „Internationale Vereinigung“
  • Jede Vereinigung, Organisation, Partnerschaft, Genossenschaft, Stiftung, Forschungseinrichtung oder NGO, die im Bereich der internationalen Entwicklungszusammenarbeit tätig oder international ausgerichtet ist
  • Hauptsitz in der EU oder einem anderen Land, das nicht in der OECD DAC-Länderliste der ODA-Empfänger aufgeführt ist.

Unterstützte Aktivitäten

In Übereinstimmung mit den beschriebenen Zielen dieses Wettbewerbs müssen die Projektkonzepte folgende Anforderungen erfüllen:

Kriterien für Projektkonzepte
  • Die Begünstigten des Projekts sind baumwollproduzierende Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und/oder andere Akteure in den Partnerländern, die entlang der Lieferkette arbeiten
  • Das Projekt trägt zu mindestens einem der angegebenen Themenbereiche und zu mindestens einer der angegebenen Wirkungen bei
  • Das Projekt richtet sich an Begünstigte aus mindestens einem – vorzugsweise mehreren – der angegebenen Partnerländer
  • Das Projekt hat eine Laufzeit von mindestens 1,5 Jahren und maximal 3 Jahren
  • Das Gesamtvolumen des Projekts liegt zwischen 500.000 EUR und 2,5 Mio. EUR. Großvolumige Projekte werden begrüßt
  • Das Konsortium leistet einen Eigenbeitrag zu dem Projekt. Ein Eigenbeitrag des Konsortiums von 50 % oder mehr des Gesamtvolumens ist sehr wünschenswert und wird bei der Vorauswahl positiv berücksichtigt (Mindestbeitrag: 30 %). Dieser Eigenbeitrag kann finanziell oder in Form von in-kind Leistungen erfolgen (z. B. durch den Einsatz von eigenem Personal und anderen Ressourcen für das Projekt, durch Beschaffungen und Investitionen) und muss quantifiziert werden
  • Jedes Konsortium darf nur ein Projektkonzept in derselben Konstellation einreichen
  • Das vorgeschlagenen Aktivitäten würden ohne die GIZ-Förderung nicht stattfinden. Der Inhalt des Projekts darf sich nicht auf eine allgemeine gesetzliche Vorschrift beziehen, zu deren Einhaltung das Unternehmen verpflichtet ist
  • Aktivitäten, die bereits von der GIZ oder anderen Gebern finanziert oder unterstützt werden, sind nicht förderfähig
  • Beschaffungen von Sach- und Investitionsgütern können im Rahmen des Projekts vorgesehen werden, sollten aber 30 % des Gesamtbudgets nicht überschreiten. Am Ende des Projekts müssen diese Beschaffungen an eine gemeinnützige oder öffentliche Organisation übergeben werden. Bei Investitionsgütern, die einem privaten Unternehmen nach Projektende weiterhin zur wirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung stehen, ist nur die Abschreibung während der Vertragslaufzeit erstattungsfähig.
Vertrag und Laufzeit

Abhängig vom vorgeschlagenen Projektkonzept des Konsortiums bietet die GIZ den Abschluss (i) eines Kooperationsvertrags mit dem ausgewählten Konsortium, (ii) eines Zuwendungsvertrags mit der/den Lokalen Organisation(en) und/oder (iii) eines Zuwendungsvertrags mit der/den Internationalen Vereinigung(en) an. Das Internationale Unternehmen erhält von der GIZ keine finanzielle Unterstützung oder sonstige Zuwendung und die GIZ vergibt im Rahmen des ausgewählten Projekts auch keinen Auftrag an das Internationale Unternehmen. Die maximale Förderdauer beträgt bis zu 3 Jahre. Die Projekte werden idealerweise im August 2021 mit der Umsetzung beginnen.

Bewertung und Auswahl

In den folgenden Kapiteln erhalten Sie einen Überblick über die Auswahlkriterien und den zeitlichen Ablauf.

Auswahlkriterien

Die folgenden Kriterien werden für die Vorauswahl bzw. die finale Auswahl herangezogen:

 

Qualität des Konsortiums (30 %)

  • Für Internationale Unternehmen: Anzahl und Qualität der Referenzprojekte
  • Für alle Konsortiumsmitglieder: Arbeitserfahrung zu Nachhaltigkeit in Baumwoll- und Textillieferketten sowie in der Subsahara-Region

 

Finanzieller Beitrag des Konsortiums (20 %)

 

Qualität des Projektkonzepts (50 %)

  • Höhe der angestrebten Wirkungen sowie Wahrscheinlichkeit des Erreichens dieser Wirkungen
  • Neuheits- und Innovationsgrad
  • Ganzheitlicher Ansatz
  • Anzahl der bedienten Themenbereiche
  • Erwartete Nachhaltigkeit der Aktivitäten nach Projektende
  • Potenzial zur Skalierung der Projektaktivitäten
  • Machbarkeit des Projektkonzepts
  • Beschreibung der Risiken und Strategie zur Risikominderung
Das Auswahlkomitee

Ablauf und Zeitplan

Die folgende Grafik gibt Ihnen einen Überblick über den Prozess.

Mehr Informationen zu Ablauf und Zeitplan

Interessensbekundung: Konsortien oder Konsortien in Vorbereitung, die die Teilnahmekriterien erfüllen, können ihr Projektkonzept über die Website einreichen. Zur Klärung offener Fragen wird am Dienstag, dem 13. April 2021 um 12:00 MESZ eine durch das GV AgriChains organisierte virtuelle Info-Veranstaltung angeboten. Der Link zur Info-Veranstaltung wird auf der Website veröffentlicht.

 

Vorauswahl: Ein Auswahlkomitee, bestehend aus Mitgliedern des BMZ, der GIZ sowie internationalen Baumwoll- und Textilfachleuten aus Wissenschaft und Praxis, wird auf Basis der Auswahlkriterien bis zu 10 Konsortien in die engere Auswahl nehmen.

 

Projektentwicklung: Die vorausgewählten Konsortien haben dann Zeit, ihre Konzepte zu einem vollständigen Projektvorschlag auszuarbeiten. Das GV AgriChains bietet dabei allen Konsortien gleichermaßen Unterstützung an, z. B. zu administrativen Anforderungen.

 

Finale Auswahl: Die Konsortien reichen den vollständigen Projektvorschlag ein und stellen ihr Projekt dem Auswahlkomitee vor. Die endgültige Entscheidung trifft das Auswahlkomitee auf der Grundlage der Auswahlkriterien. Es können mehrere Projekte ausgewählt werden. Das Ergebnis wird innerhalb einer Woche nach der Präsentation per E-Mail bekannt gegeben.

 

Vertragsschließung: Für jedes ausgewählte Konsortium bietet die GIZ den Abschluss (i) eines Kooperationsvertrags mit dem ausgewählten Konsortium, (ii) eines Zuwendungsvertrags mit der/den Lokalen Organisation(en) und/oder (iii) eines Zuwendungsvertrags mit der/den Internationalen Vereinigung(en) an.

 

Einreichungsprozess

Bewerber, die ihr Projektkonzept einreichen möchten, müssen das entsprechende Formular auf der Website ausfüllen und bis zum Stichtag am Montag, dem 3. Mai 2021 um 23:59 PM MESZ einreichen. Alle Bewerbungen sind in englischer Sprache einzureichen.

Zusätzliche Bedingungen
  • Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH mit Sitz in Eschborn und Bonn („GIZ“) ist Organisatorin der Sub-Saharan Cotton Initiative.
  • Durch die Teilnahme am Wettbewerb besteht weder ein Anspruch auf Abschluss eines Vertrages mit der GIZ noch auf den Erhalt eines finanziellen Beitrags durch die GIZ.
  • Die GIZ behält sich das Recht vor, Teilnehmende, die falsche oder unvollständige Angaben machen, unerlaubte Hilfsmittel verwenden oder in sonstiger Weise gegen die Teilnahmebedingungen verstoßen, ohne Angabe von Gründen von der Teilnahme an der Sub-Saharan Cotton Initiative auszuschließen. In diesem Fall ist es auch möglich, dass der finanzielle Beitrag der GIZ nachträglich zurückgezogen wird. Die GIZ wird im Verdachtsfall um eine Stellungnahme bitten. Bleibt dies unbeantwortet, behält sich die GIZ das Recht vor, den/die Teilnehmer(in) von dem Wettbewerb auszuschließen.
  • Sollte ein ausgewähltes Konsortium den finanziellen Beitrag nicht in Anspruch nehmen, behält sich die GIZ das Recht vor, nach eigenem Ermessen zu entscheiden, was mit dem finanziellen Beitrag geschehen soll.
  • Die GIZ behält sich das Recht vor, transparent auf unvorhergesehene Umstände zu reagieren, indem sie den Wettbewerb ändert oder zurückzieht, insbesondere im Falle der Manipulation oder wenn die Ausführung des Wettbewerbs gefährdet ist.
  • Sind Artikel dieser Bedingungen unwirksam, berührt dies nicht die Wirksamkeit der übrigen Bedingungen.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Online-Bewerbung

Für die Bewerbung füllen Sie bitte den kurzen Online-Antrag aus und hängen zwei Dokumente ("Consortium Members" und "Project Concept") an. Die Bewerbungsunterlagen können ausschließlich auf Englisch eingereicht werden.

Hier bewerben

Die Bewerbungsfrist ist leider abgelaufen.

FAQ

Ist mein Unternehmen oder meine Organisation berechtigt, sich für die Sub-Saharan Cotton Initiative zu bewerben?

Die Sub-Saharan Cotton Initiative richtet sich an formelle oder informelle Kooperationen oder andere Konsortien, ob bereits gegründet oder in Vorbereitung, zwischen: 

 

1. einem oder mehreren Internationalen Unternehmen,

2. einer oder mehreren Lokalen Organisationen in Partnerländern und

3. optional einer oder mehreren Internationalen Vereinigungen. 

 

Die Kriterien für die Einstufung als Internationales Unternehmen, Lokale Organisation und Internationale Vereinigung sowie eine weitere Spezifizierung der Kriterien entnehmen Sie bitte dem Call for Proposals.

 

Internationale Unternehmen oder Internationale Vereinigungen können sich auch dann bewerben, wenn ihr Konsortium noch nicht vollständig ist („Konsortien in Vorbereitung“). Lokale Organisationen können sich nur in Verbindung mit einem Internationalen Unternehmen oder einer Internationalen Vereinigung bewerben.

Wer sollen die Begünstigten des Projekts sein?

Die Begünstigten des Projekts sind baumwollproduzierende Kleinbäuerinnen und Kleinbauern und/oder andere Akteure in den Partnerländern, die entlang der Lieferkette arbeiten.

Was ist die gewünschte Laufzeit des Projekts?

Das Projekt sollte eine Laufzeit von mindestens 1,5 Jahren und maximal 3 Jahren haben.

Wie hoch sollte das Gesamtbudget des Projekts sein und was muss unser Konsortium dazu beitragen?
  • Das Gesamtvolumen des Projekts sollte zwischen 500.000 EUR und 2,5 Mio. EUR liegen. Großvolumige Projekte werden begrüßt.
  • Das Konsortium leistet einen Eigenbeitrag zu dem Projekt. Ein Eigenbeitrag des Konsortiums von 50 % oder mehr des Gesamtvolumens ist sehr wünschenswert und wird bei der Vorauswahl positiv berücksichtigt (Mindestbeitrag: 30 %). Dieser Eigenbeitrag kann finanziell oder in Form von in-kind Leistungen erfolgen (z. B. durch den Einsatz von eigenem Personal und anderen Ressourcen für das Projekt, durch Beschaffungen und Investitionen) und muss quantifiziert werden
Können wir uns mit einem bereits existierenden Projekt bewerben?

Die GIZ kann nur Aktivitäten fördern, die ohne die GIZ-Förderung nicht stattfinden würden. Konsortien können sich mit einer Komponente eines bestehenden Projekts bewerben, sofern die bei der Sub-Saharan Cotton Initiative vorgeschlagenen Aktivitäten noch nicht von der GIZ oder anderen Gebern finanziert oder unterstützt werden.

Kann unser Konsortium mehr als ein Projektkonzept einreichen?

Jedes Konsortium kann nur ein Projektkonzept in der gleichen Konstellation einreichen. Ein Unternehmen oder eine Organisation kann jedoch verschiedene Projektkonzepte mit verschiedenen Partnern, d.h. einem anderen Konsortium, einreichen.

Welchen Nutzen haben die Gewinner-Konsortien der Sub-Saharan Cotton Initiative?

Abhängig vom vorgeschlagenen Projektkonzept des Konsortiums bietet die GIZ den Abschluss (i) eines Kooperationsvertrags mit dem ausgewählten Konsortium, (ii) eines Zuwendungsvertrags mit der/den Lokalen Organisation(en) und/oder (iii) eines Zuwendungsvertrags mit der/den Internationalen Vereinigung(en) an.

Welches sind die Auswahlkriterien?

Die folgenden Kriterien werden für die Vorauswahl bzw. die finale Auswahl herangezogen:

  • Qualität des Konsortiums (30 %)
  • Finanzieller Beitrag des Konsortiums (20 %)
  • Qualität des Projektkonzepts (50 %)

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Proposals ("Auswahlkriterien").

Muss das Internationale Unternehmen die Verantwortung für das gesamte Konsortium übernehmen?

Das Internationale Unternehmen übernimmt keine vertragliche Verantwortung für die anderen Konsortialpartner. Wenn das Konsortium ausgewählt wird, werden alle Konsortialpartner in einem Vertragsverhältnis mit der GIZ stehen. Jeder Konsortialpartner ist für seine eigenen Aktivitäten und Beiträge im Rahmen des Projekts verantwortlich.

Wie kann mein Unternehmen oder meine Organisation Konsortialpartner finden?

Wenn Sie in Ihren Netzwerken keine geeigneten Konsortialpartner finden, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, über die Matchmaking-Plattform Leverist.de Partner zu finden. Auf dieser Plattform können Sie Ihre Projektidee vorstellen und nach Partnern suchen. Andere Unternehmen oder Organisationen können Sie dann kontaktieren, um eine mögliche Zusammenarbeit zu besprechen. Wenn Sie diese Option nutzen möchten, können Sie bei der Einreichung Ihres Projektkonzepts das entsprechende Kästchen auf der Website ankreuzen.

Wenn mein Konsortium ausgewählt wird, mit wem wird der Vertrag geschlossen?

Wie die Verträge aussehen werden, hängt von der Zusammensetzung des jeweiligen Konsortiums ab. Wir werden dazu nach der Vorauswahl mit jedem Konsortium in die Abstimmung gehen. Aus administrativen Gründen kann es mehr als einen Vertrag geben, um die Kooperation sowie die Beiträge der GIZ und des Konsortiums abzubilden.

Was ist ein Kooperationsvertrag?

Ein Kooperationsvertrag ist eine Vereinbarung zwischen der GIZ und dem Konsortium. In der Vereinbarung werden die unterschiedlichen Rollen und Beiträge der verschiedenen Konsortialpartner sowie der GIZ festgelegt.

Muss das Konsortium durch einen Vertrag formalisiert sein?

Nein. Den ausgewählten Konsortien wird ein Vertrag mit der GIZ angeboten, so dass kein separater Vertrag zwischen den Konsortialpartnern geschlossen werden muss.

Mein Unternehmen / meine Organisation erfüllt nicht die Kriterien, um sich als Internationales Unternehmen oder als Lokale Organisation gemäß dem Call for Proposals zu qualifizieren. Können wir uns trotzdem bewerben?

Falls Ihr Unternehmen / Ihre Organisation weder die Kriterien für ein Internationales Unternehmen noch für eine Lokale Organisation erfüllt, können Sie trotzdem ein Konsortium bilden und sich bewerben. In diesem Fall benötigen Sie mindestens ein Internationales Unternehmen und eine Lokale Organisation, um ein Konsortium zu bilden.

Internationale Unternehmen und Internationale Vereinigungen können sich auch dann mit einem Projektkonzept bewerben, wenn ihr Konsortium noch nicht vollständig ist, d.h. während sie noch nach Konsortialpartnern suchen.

Ist das Konsortium förderfähig, wenn das Internationale Unternehmen eine Beteiligung an der Lokalen Organisation hat?

Ja, dies ist möglich. Es ist jedoch erwünscht, dass auch lokale Akteure einbezogen werden, die von dem Internationalen Unternehmen unabhängig sind.

Zählt mein Unternehmen, meine Organisation oder meine Vereinigung als Lokale Organisation, wenn es sich um eine lokale Niederlassung oder Zweigstelle eines Internationalen Unternehmens, einer Organisation oder einer Vereinigung handelt?

Ja.

Ist das Konsortium förderfähig, wenn ein Konsortialpartner Mitglied in einem anderen Konsortialpartner ist?

Ja, das Konsortium ist förderfähig.

Muss das Internationale Unternehmen in der Baumwoll-/Textillieferkette involviert sein?

Ja, um als Internationales Unternehmen gemäß den Kriterien der Sub-Saharan Cotton Initiative eingestuft zu werden, muss das Unternehmen im Handel, in der Verarbeitung und/oder der Beschaffung von Baumwolle oder Baumwollprodukten aktiv sein. Andere Unternehmen können trotzdem Teil eines Konsortiums sein, wenn das Konsortium mindestens ein Internationales Unternehmen und eine Lokale Organisation beinhaltet.

Als welche Art von Konsortialpartner wird eine Standardorganisation eingestuft?

Die Standardorganisation wird als Internationale Vereinigung eingestuft.

Wie werden Sie sicherstellen, dass das Projektbudget in einem angemessenen Verhältnis zu den geplanten Ergebnissen steht?

Das Auswahlkomitee bewertet die Höhe der beabsichtigten Wirkungen im Verhältnis zum Projektbudget.

Was meinen Sie mit "Aktivitäten, die bereits von der GIZ oder anderen Gebern finanziert oder unterstützt werden, sind nicht förderfähig"? Können wir uns mit einem Projekt bewerben, das bereits existiert?

Die GIZ kann nur Aktivitäten unterstützen, die ohne die GIZ-Förderung nicht stattfinden würden. Konsortien können sich mit einer Komponente eines bestehenden Projekts bewerben, vorausgesetzt, dass die für die Sub-Saharan Cotton Initiative vorgeschlagenen Aktivitäten noch nicht von der GIZ oder anderen Gebern finanziert oder unterstützt werden und dass die Projektkomponente die Kriterien erfüllt, um sich für die Sub-Saharan Cotton Initiative zu qualifizieren.

Wann werden die Konsortien nach der Einreichung des Projektkonzepts darüber informiert, ob sie für die weitere Entwicklung des Projekts vorausgewählt wurden?

Wir werden alle Konsortien zwischen dem 17. Mai und dem 21. Mai 2021 über die Ergebnisse der Vorauswahl informieren, unabhängig davon, ob sie für die weitere Entwicklung des Projekts ausgewählt wurden oder nicht.

Wie soll das Projektkonzept aussehen, das bis zum 3. Mai 2021 eingereicht werden muss?

Für die Einreichung Ihres Projektkonzepts verwenden Sie bitte die spezifischen Vorlagen "Consortium Members" und "Project Concept", die auf der Website (unter "Online Bewerbung") zum Download bereitstehen. Andere Formate oder Dokumente werden nicht akzeptiert. Bitte reichen Sie Ihren Antrag über die Website ein.

Wie können Personalkosten als in-kind Beitrag kalkuliert werden?

Personalkosten können als in-kind Beitrag kalkuliert werden, indem die Tagessätze der involvierten Mitarbeiter*innen geschätzt werden. Die geschätzten Tagessätze sollten den Selbstkosten entsprechen.

Als Orientierung kann folgende Formel dienen:

((Arbeitgeber Brutto + Sozialabgaben wie Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und zur betrieblichen Altersvorsorge) * (Anzahl der Monatsgehälter p.a. + ggf. Urlaubs-/Weihnachtsgeld) / 220 Arbeitstage

Wie können wir Kosten für Material und Ausrüstung sowie für Investitionsgüter (z. B. Maschinen) als in-kind Beitrag kalkulieren?

Kaufpreise von Sach- und Investitionsgütern sind anrechenbar, insofern diese Güter nach Beendigung des Projektes einer gemeinnützigen oder öffentlichen Organisation übergeben werden.

Bei Investitionsgütern, die nach Beendigung der Vertragslaufzeit nicht einer gemeinnützigen oder öffentlichen Organisation übergeben werden, sind nur die Abschreibungen während der Vertragslaufzeit anrechenbar. Hinsichtlich der Abschreibungen wird von einer durchschnittlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren oder mehr (d. h. max. 20 % p.a.) ausgegangen. Eine Ausnahme bildet PC/Computer-Hardware und Software; diese wird über 3 Jahre (d. h. mit 33 % p.a.) abgeschrieben.

Für selbst hergestellte Sachgüter können nur die Selbstkosten (ohne Aufschläge und ohne Entwicklungskosten) bzw. die Abschreibungen auf die Selbstkosten berücksichtigt werden.

Sofern Gebrauchtmaschinen erworben werden, sind nur die in Rechnung gestellten und bezahlten Beträge maßgeblich. Wird eine Gebrauchtmaschine aus dem vorhandenen Bestand des privaten Partners eingebracht, kann nur der Buchwert berücksichtigt werden.

Können wir Technologie, die wir bereits entwickelt und in die wir investiert haben, als in-kind Beitrag einbringen?

Ja, dies ist möglich. In diesem Fall gelten dieselben Regeln wie für Material und Ausrüstung oder Investitionsgüter als in-kind Beitrag.

Kann ein und dasselbe Unternehmen in verschiedenen Konsortien teilnehmen?

Ja. Eine Organisation kann in verschiedenen Konsortien teilnehmen (mit einer unterschiedlichen Zusammensetzung der Konsortiumsmitglieder). Aber jedes Konsortium (mit denselben Mitgliedern) kann nur ein Projektkonzept einreichen.

Wie viele Konsortien werden in der Vorauswahl ausgewählt?

In der Vorauswahl werden bis zu zehn Konsortien ausgewählt.

Kann sich das Projektbudget zwischen dem Projektkonzept und dem endgültigen Vorschlag ändern?

Um Planungssicherheit für die Sub-Saharan Cotton Initiative zu gewährleisten, sollte es zwischen dem Projektkonzept und dem endgültigen Vorschlag keine größeren Änderungen des Budgets geben, das von der GIZ (im Falle der endgültigen Auswahl) zur Verfügung gestellt würde. Der Eigenanteil des Konsortiums kann sich erhöhen, sollte sich aber nicht verringern.

Zählt ein Unternehmen, das Waren oder Dienstleistungen für Akteure in der Lieferkette bereitstellt, als Internationales Unternehmen?

Wenn das Unternehmen nicht im Handel, der Verarbeitung und/oder der Beschaffung von Baumwolle oder Baumwollprodukten tätig ist, zählt dieses Unternehmen nicht als Internationales Unternehmen im Sinne der Ausschreibung. Dennoch kann dieses Unternehmen zusammen mit einem Internationalen Unternehmen und einer Lokalen Organisation in einem Konsortium teilnehmen.

Können wir nach der Vorauswahl Konsortiumsmitglieder hinzufügen oder ersetzen?

Ja, bei Bedarf können Sie vor der finalen Auswahl ein Konsortiumsmitglied ersetzen oder neue Mitglieder zu Ihrem Konsortium hinzufügen. Für die Einreichung des Vollantrags und die anschließende finale Auswahl sollte das Konsortium feststehen.

Was würde passieren, wenn ein Mitglied des Konsortiums nach der Vorauswahl beschließt, seinen Beitrag zu senken oder ihn zurückzuziehen?

In diesem Fall könnten Sie beispielsweise weitere Konsortiumsmitglieder hinzufügen oder ein Konsortiumsmitglied durch einen neuen Partner ersetzen. Falls das Konsortium den angegebenen Eigenbeitrag wider Erwarten nicht vollständig leisten kann, können Sie das Gesamtbudget des Projektkonzepts nach unten korrigieren, um den angegeben prozentualen Beitrag Ihres Konsortiums zu erhalten. Bis zur finalen Auswahl sollten die Konsortiumsmitglieder und ihre Beiträge feststehen.

Zwischen dem Projektkonzept und dem Vollantrag sollte sich das Budget, das von der GIZ (im Falle der finalen Auswahl) zur Verfügung gestellt würde, nicht wesentlich erhöhen.

Kontakt

Bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte unter dieser E-Mail-Adresse: cotton-initiative@giz.de

 

Weitere Informationen zu unserem Globalvorhaben "Nachhaltigkeit und Wertschöpfung in Agrarlieferketten" finden Sie hier.