Informationen zur Initiative

Feminist & Fair fördert gendertransformative, ganzheitliche Projekte mit dem Ziel, globale Agrarlieferketten inklusiv, fair und gleichberechtigt zu gestalten. Die Projekte verfolgen einen intersektionalen Ansatz, um Inklusion und soziale Gerechtigkeit in landwirtschaftlichen Lieferketten zu erreichen. Sie sollen außerdem zum Abbau systemischer und normativer Ungleichheiten beitragen, welche nach wie vor die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen sowie eine faire Verteilung von Gewinnen in landwirtschaftlichen Lieferketten verhindern.

Für die Transformation landwirtschaftlicher Lieferketten kooperieren die Projekte mit verschiedenen Akteuren entlang der Lieferkette. Sie berücksichtigen dabei die 3R der Feministischen Entwicklungs- und Außenpolitik – Rechte, Repräsentation und Ressourcen – und fördern gleichzeitig nachhaltige Produktionspraktiken.

Anforderungen

Zielgruppe der Projekte sind Frauen, Mädchen und/oder andere politisch marginalisierte Gruppen, die direkt oder indirekt in die Produktion von mindestens einem der folgenden Rohstoffe eingebunden sind:

Durch ihren intersektionalen Ansatz berücksichtigen die Projekte über ihre spezifische Zielgruppe hinaus auch sich überschneidende Identitäten wie Klassenhintergrund, ethnische Zugehörigkeit, Bildungsstand, Familienstand und Befähigung. 

Die Durchführung der Projektaktivitäten erfolgt in mindestens einem Partnerland des BMZ (Länder | BMZ). Die Projekte laufen zwischen 1.5 und 3 Jahren und werden von unternehmensgeführten Konsortien durchgeführt. Konsortien bestehen aus mindestens einem internationalen Unternehmen sowie einem lokalen Partner in jedem Partnerland. Optional können auch eine oder mehrere internationale Assoziationen als Konsortienpartner teilnehmen. Das Gesamtvolumen der Projekte beläuft sich auf 1 bis 2 Millionen Euro und inkludiert dabei einen Eigenanteil der Konsortien von mindestens 50% des Gesamtvolumens. 

Als Orientierung für die thematische Ausrichtung der Projekte können die folgenden Indikatoren  dienen: (1) Aufbau von Kapazitäten, (2) Steigerung des Einkommens (Ressourcen), (3) Innovative Ansätze, um gerechtere Lieferketten zu schaffen, (4) Repräsentation, (5) Empowerment


Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns unter: hendrike.braun-issa(at)giz.de