Abschlussveranstaltung der ersten Runde des Kaffeeinnovationsfonds

Zum Abschluss der ersten Runde des Kaffeeinnovationsfonds fand am 27. Oktober eine Online-Veranstaltung zum Erfahrungsaustausch statt. Bei der Veranstaltung wurden die 21 geförderten Projekte aus Äthiopien, Myanmar, Indonesien und Vietnam sowie die Lessons Learned aus der Implementierungsphase vorgestellt. Zudem konnten sich die Gewinner*innen der ersten Runde mit Expert*innen für Agrartechnologie und Risikokapital austauschen und über Möglichkeiten sprechen, wie die Kaffeebranche und -lieferkette durch innovative Ideen weiterentwickelt werden kann.

 

Nach einer Eröffnungsrede durch Herrn Andreas Pletziger, Referent für Nachhaltige Lieferketten des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), stellten die Gewinner*innen ihre richtungsweisenden Innovationen vor. Die Teilnehmer*innen erhielten einen Einblick in die verschiedenen Projekte, die zur einer Profitabilitätssteigerung von Kaffeeanbau und –verarbeitung für Bäuerinnen und Bauern beitragen sollen. Kaffee aus Stockbetten, mehr Transparenz durch Blockchain, Kaffee gepaart mit Öko-Tourismus – dies sind nur einige Projekte, die im Rahmen des Ideenwettbewerbs gefördert und bei der Veranstaltung vorgestellt wurden.

 

Die Veranstaltung bot Raum für interessante Diskussionen, Vernetzungsmöglichkeiten und mehrere Sitzungen zu der Frage, wie die Probleme des Kaffeesektors durch Innovation gelöst werden können. Es fanden drei thematische Breakout-Sitzungen statt, in denen darüber diskutiert wurde, wie man die richtigen Einkäufer*innen findet, eine hohe Kaffeequalität gewährleistet und Bäuerinnen und Bauern eine Einkommenssteigerung ermöglicht. Insgesamt nahmen fast 300 Personen an der Veranstaltung teil. Weitere Informationen zu der Agenda und den Unternehmen, die erfolgreich an der ersten Runde des Kaffeeinnovationsfonds teilgenommen haben, finden Sie hier. Zu den einzelnen Projekten wurden auch sogennante Rezeptbücher erstellt, die interessierten Kaffeeunternhemen dabei helfen sollen, sich über die Umsetzung der Innovationen zu informieren und diese bei Bedarf selbst umzusetzen (Publikation folgt).

 

Die zweite Runde des Fonds richtet sich an Kaffeeunternehmen in vier ostafrikanischen Ländern: Äthiopien, Kenia, Ruanda und Uganda. Projektideen für die zweite Runde des Kaffeeinnovationsfonds können bis zum 31. Dezember 2020 eingereicht werden. Weitere Information zu der zweiten Runde finden Sie hier.